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Über die ELJ

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Was ist uns wichtig?

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WAS UNS IN BEWEGUNG BRINGT

Jugendliche und junge Erwachsene erleben den Lebensabschnitt zwischen 15 und 25 Jahren als Zeit des Aufbruchs, der Umbrüche, des Suchens. Je stärker dieses Gefühl vorhanden ist, desto wichtiger ist ein Ort, an dem man/frau sich ernst genommen fühlt, an dem man/frau unter sich sein kann, der Freiräume bietet.

Die Evangelische Landjugend in Bayern will gezielt solche Räume schaffen. Räume, die bewusst aus einem ländlichen, christlichen und ökologischen Selbstverständnis erwachsen.

ENDLICH MAL HAUPTDARSTELLER...

Der Evangelischen Landjugend, ist der ganze Mensch, mit all seinen Facetten wichtig. Man/frau braucht keine besonderen Fähigkeiten, sondern nur die Bereitschaft mitzumachen. Die Jugendlichen selbst sind der Vereinszweck und nicht die Funktion, die sie erfüllen.

HIER BIN ICH MENSCH, HIER DARF ICH'S SEIN...

Gerade in einer Zeit, in der immer mehr Leistung zählt, ist es für Jugendliche wichtig, einen Ort zu haben an dem sie auftanken können, wo sie lernen sich selbst anzunehmen und neue Seiten an sich auszuprobieren.

IN MIR STECKT NOCH SO VIEL MEHR...

Weil die Angebote der Evangelischen Landjugend so vielseitig sind, werden auch die verschiedensten Seiten ihrer Mitglieder angesprochen. Ein Angebot für Herz, Hirn und Hand. Jeder Jugendliche kann seine besonderen Begabungen einbringen, von denen die Gruppe profitiert.

Genauso profitieren die Einzelnen von der Vielfalt in der Gruppe. Man/frau lernt voneinander, man/frau lernt miteinander und entwickelt Neigungen und Talente, die man/frau vorher nicht vermutet hätte.


You'll never walk alone

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DIE ELJ HAT VIELE GESICHTER...

In den Gruppen der Evangelischen Landjugend treffen ganz unterschiedliche Menschen aufeinander. Da begegnen sich Männer und Frauen, Jugendliche und junge Erwachsene, Gymnasiasten und Hauptschüler...

Gemeinsam ist ihnen das Umfeld aus dem sie kommen und die Fragen, die sie bewegen.


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ANDERS MITEINANDER UMGEHEN LERNEN...

Miteinander geht es darum, sich aufeinander einzulassen und ein gemeinsames Programm zu finden.
  • Was interessiert uns?
  • Wie verwirklichen wir unsere Ideen?
  • Wie gehen wir miteinander in der Gruppe um?
Eigenverantwortlich suchen die Jugendlichen ihre Antworten. Sicherlich ist dieser Prozess nicht immer der einfachste Weg und schützt auch nicht vor Fehlern. Aber gerade dieses "learning by doing" setzt eine Menge Eigeninitiative frei und fördert Menschen, die lernen Verantwortung füreinander zu übernehmen und partnerschaftlich miteinander umzugehen.

Und schließlich macht es einfach Spaß sich in einer bunten Gruppe zu treffen und ein Stück Gemeinschaft und Geborgenheit zu erleben.


Wer bestimmt eigentlich was passiert?

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DEMOKRATIE IST NICHT NUR EIN WORT

Das demokratische Selbstverständnis ist ein ganz zentraler Punkt für die Evangelische Landjugend. Demokratische Strukturen ziehen sich durch alle Ebenen des Verbandes.

Die Vorsitzenden werden nicht von oben bestimmt, sondern aus der eigenen Mitte gewählt. Man/frau kann eigene Vorstellungen einbringen, man/frau muss sich mit anderen Meinungen auseinandersetzen, und kann sehen: es lässt sich doch etwas verändern.

Hier bietet die Evangelische Landjugend ein demokratisches Lernfeld, dessen Bedeutung weit über die aktive Landjugendzeit der Mitglieder reicht.

Über Gleichberechtigung wird bei der ELJ
schon lange nicht mehr geredet...


Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen ist bei der Evangelischen Landjugend weder Mode- noch Alibithema.

Schon seit den 70er Jahren, als man anderswo noch nicht einmal über Quotenregelungen nachgedacht hat, werden alle Gremien der Evangelischen Landjugend von gleichberechtigten männlichen und weiblichen Vorsitzenden geführt.

Ehrenamtliche nicht nur als Handlanger

Selbstbewusste eigenverantwortliche Ehrenamtliche prägen das Bild der Evangelischen Landjugend. Die Strukturen des Verbandes bieten ihnen dafür Freiraum und Sicherheit.

Auf Orts-, Kreis-, Bezirks- und Landesebene gestalten Ehrenamtliche die Inhalte und setzen die gemeinsamen Vorstellungen um. Hauptberufliche Mitarbeiter/innen beraten und begleiten diese Arbeit.



Der Verband der (fast) unbegrenzten Möglichkeiten

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SCHEUKLAPPEN GIBT ES SCHON GENUG...

Jugendliche erleben immer mehr Bereiche, in denen sie nur einseitig gefordert und gefördert werden. Die Schule wird zur Wissensvermittlung reduziert, in der Clique bekommt man/frau nur selten neue Impulse, in den Vereinen sind nur spezielle Leistungen wichtig.

Die Evangelische Landjugend will sich dagegen nicht einengen lassen. Sie will offen sein für Themen, Formen und Meinungen.

Und gerade "heiße Eisen", für die andernorts oft kein Platz ist, werden behandelt.

ALLE VEREINE IN EINEM...


Vielfalt ist Programm. So gibt es eigentlich (fast) nicht, was nicht Platz hätte im Spektrum der Evangelischen Landjugend. So kommen Sport und Spiel, Politik und Phantasie, Freizeiten und Feten, Gottesdienst und Gesellschaftsfragen und noch vieles mehr zum Zuge.

Kurzum: was den Mitgliedern wichtig ist, ist Thema.

Unterschiedliche Gruppierungen setzen sich unterschiedliche Schwerpunkte in ihrer Arbeit. So profitiert die Evangelische Landjugend von der Vielfalt ihrer Untergliederungen und bleibt am "Puls der Zeit".


ELJ & Dorf

DAS DORF BRAUCHT JUGENDLICHE...,

sonst sieht es ganz schön alt aus. Junge Menschen, die sich mit ihm verbunden fühlen und sich engagieren, die stolz sind, von hier zu kommen. Heimat und Verwurzelung entstehen jedoch nicht allein dadurch, dass man/frau im Dorf wohnt.

Sie wächst in dem Maße, in dem Jugendliche sich ernst genommen fühlen, in dem Maße, in dem auf ihre Bedürfnisse eingegangen wird. Jugendliche brauchen Freiräume, die sie ohne Vorschriften von außen gestalten und Verantwortung dafür übernehmen können. Wo Jugendliche solche Gestaltungsmöglichkeiten finden, gewinnt das Dorf.


ELJ MACHT LUST AUF DORF


Dieser Aufgabe stellt sich die ELJ. Sie ist Lobby für Jugendliche und schafft Freiräume. In ELJ-Gruppen können sich Jugendliche engagieren. Hier finden sie Räume, die sie gestalten können. So entstehen nicht nur Treffpunkte für die Jugend.

ELJ-Gruppen organisieren Dorffeste, Altennachmittage und Tänze, Theateraufführungen, Jugendgottesdienste und vieles mehr. Dem Dorf nutzt dies doppelt: Es gewinnt an Leben und an jungen Menschen, die sich für ihr Dorf einsetzen.



ELJ & Kirche

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ELJ – MEHR ALS JA UND AMEN

Zur Lebenswirklichkeit Jugendlicher gehört die Frage nach Gott. Plakative Antworten werden jedoch schnell als unglaubwürdig entlarvt. Jugendliche wollen selbst Antworten finden, wollen Gott in ihrem Leben selbst entdecken und begegnen. Die ELJ bieten in ihren Gruppen dafür Gemeinschaft, vertraute Atmosphäre und Raum. Auf dem Hintergrund des Wortes Gottes nehmen Jugendliche in Gruppen und Gremien qualifiziert Stellung zu Fragen unserer Zeit.

WIR LASSEN DIE KIRCHE IM DORF

Die ELJ als ein unabhängiger Jugendverband kommt der Kirche zugute. Durch ihre Struktur, die von Jugendlichen bestimmt ist, und durch ihren Bezug auf das dörfliche Leben erreicht sie auch Jugendliche, denen die Schwelle der Kirchentüre zu hoch wäre.

Damit öffnet die ELJ Jugendlichen die Kirche, die ihr ansonsten fern stehen würden. In vielen Gemeinden beteiligt sich die ELJ aktiv an der Gestaltung des kirchlichen Lebens. Es werden z.B. Jugendgottesdienste und Bibelarbeiten angeboten.

Viele, die in ELJ-Gruppen Verantwortung übernehmen, engagieren sich nach der Landjugendzeit weiter in ihrer Kirchengemeinde.


ELJ stellt sich den Anfragen der Zeit

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VOM REDEN ZUM TUN

In den Gruppen und Kreisen der ELJ werden Themen aufgegriffen, die Jugendliche aktuell bewegen; Themen, die aus den Medien bekannt sind, aber auch Dinge, die sie in ihrem beruflichen, dörflichen und privaten Umfeld betreffen.

Jugendliche wollen aber nicht nur diskutieren, sondern initiieren aus ihrer Betroffenheit heraus Aktionen in ihren Gemeinden. Sie sind vor allem dann bereit, sich zu engagieren, wenn sie das Gefühl haben, etwas verändern zu können.